| Schloss Weikersheim - Ein vormals mit Landesmitteln gefördertes Studienzentrum zur Förderung des konservativen Denkens. Aber bietet die Einrichtung auch neurechten Kreisen ein Forum? |
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Pressemitteilungen:
09.05.07
Dependance für Weikersheim im Staatsministerium
MdL Stephan Braun: „Jetzt weht der Geist von Jung-Weikersheim
schon in der Schaltzentrale der Landesregierung“
Mit der Berufung einer „Weikersheimerin“ zu seiner persönlichen Referentin hat Ministerpräsident
Oettinger nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion endgültig jegliche Glaubwürdigkeit
verspielt. Oettinger spiele offenkundig ein doppeltes Spiel, so der Weikersheim-Experte der SPD-Fraktion, Stephan Braun. Noch gestern habe Oettinger auf der Landespressekonferenz
versprochen, die Vorgänge um die Einladung von dem rechtsextremen
Lager zugerechneten Personen durch die Jung-Weikersheimer und ähnliche Vorfälle umfassend
aufklären zu wollen.
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27.04.07
Stephan Braun fordert von Oettinger Unvereinbarkeitsbeschluss zur Mitgliedschaft im Studienzentrum Weikersheim
Braun: "In der baden-württembergischen Union können offensichtlich auch die jungen Führungskräfte nicht mehr zwischen konservativ und rechtsextrem unterscheiden."
Nach Recherchen des SWR trugen sowohl die stellvertretende Bundesvorsitzende der JU, Nina Benda, als auch der baden-württembergische RCDS-Vorsitzende, Steffen Kirsch, sowie
der baden-württembergische JU-Vorsitzende, Steffen Bilger,
Verantwortung als Vorstandsmitglieder von Jung-Weikersheim, als dieser Ex-Brigadegeneral Reinhard Günzel zum 20. April (Führers Geburtstag) einlud.
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21.04.07
Medienecho zum Studienzentrum Weikersheim
Die Debatte um die Verbindung des baden-württembergischen Ministerpräsidenten, Günther Oettinger mit dem umstrittenen Studienzentrum Weikersheim, zieht bundesweite Kreise. Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie eine Dokumentation der Presselage zusammengestellt.
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20.04.07
Oettinger und Weikersheim:
Ein überfälliger Schritt, aber nur halbherzig und wiederum nur auf äußeren Druck
Als „überfällig“ wertete die SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Ute Vogt die Entscheidung von Ministerpräsident Oettinger, seine Mitgliedschaft im Studienzentrum Weikersheim ruhen zu lassen. Vogt machte zugleich deutlich, dass dieser Schritt nur halbherzig sei und erneut erst auf äußeren Druck erfolge. Vogt forderte Oettinger auf, seine Mitgliedschaft im Studienzentrum Weikersheim umgehend zu beenden.
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19.04.07
Denkfabrik mit fragwürdigem Ruf
Die Debatte um die Rede Günther Oettingers zum Tode Hans Filbingers zieht weiter Kreise. Der Zentralrat der Juden fordert die Schließung des umstrittenen Studienzentrums Weikersheim, das der ehemalige Ministerpräsident mitbegründet hatte. Das christlich-konservative "Schulungszentrum" gab schob mehrfach Anlass zu Unmut, weil es Rechtsextremen wiederholt ein Forum gab.
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16.05.06
SPD empört: Studienzentrum Weikersheim ehrt rechten Sektierer
MdL Stephan Braun: „Ministerpräsident und CDU-Landeschef Oettinger muss endlich dafür sorgen, dass diese Bildungsstätte nicht länger Bühne auch für Rechtsextremisten ist“
Das Studienzentrum Weikersheim (SZW) ist nach Ansicht des SPD-Landtagsabgeordneten Stephan Braun weder willens noch fähig, sich klar gegen Rechtsextremisten und rechte Sektierer abzugrenzen. Der Sindelfinger Abgeordnete Braun, in der SPD-Fraktion für Fragen des Extremismus zuständig, forderte Ministerpräsident Oettinger auch in seiner Eigenschaft als CDU-Landesvorsitzender auf, „endlich dafür zu sorgen, dass diese so genannte Bildungsstätte nicht länger Bühne auch für Rechtsextremisten ist“.
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Anträge und allgemeine Informationen:
Antrag:
Förderung des Studienzentrums Weikersheim e. V. aus Landesmitteln?
(.pdf)
Studienzentrum
Weikersheim sucht Nähe zu Rechtsextremen (.pdf)
Ein
Auszug aus dem "Lexikon Rechtsextremismus" auf den Seiten
des IDGR